Immer dem Falter nach

Pressemitteilung vom 28. mei 2010
Die "Schmetterlingsroute", die neue Radtour zur Landesgartenschau in Hemer

Anlässlich der Landesgartenschau erliegen Hemer und seine Gäste immer mehr dem "Zauber der Verwandlung", wie deren Motto ja lautet. Auch manches Kilo zuviel wird sich demnächst wohl in Luft verwandeln - auf der "Schmetterlingsroute", der neuen Radtour von Fröndenberg über Hemer nach Iserlohn. Allerdings kommt der Name des neuen Weges nicht davon, wie sich die Radfahrer unter den Gartenschau-Besuchern nach all den abgestrampelten Pfunden fühlen werden, nämlich wie ein Schmetterling. Sondern der leichte Falter ziert das Logo der Landesgartenschau, das nunmehr auch für die Wegweiser der neuen Radroute verwendet wurde.

Familienfreundlich
Die 31 Kilometer lange Strecke empfiehlt sich als leicht hügeliges Geläuf für Familien. In angenehmem Tempo lässt sie sich in rund zweieinhalb Stunden absolvieren, wobei der Besuch der Landesgartenschau natürlich nicht mitgerechnet wurde. "Der Zauber der Verwandlung" stellt dennoch das Herzstück der Route dar. Den Haupteingang mit seinem großen Fahrrad-Parkplatz ist ungefähr auf halber Strecke zu erreichen.
Zuvor startet die "Schmetterlingsroute" zwischen Fröndenberg und Menden, wo sie gewissermaßen vom RuhrtalRadweg abzweigt. Sie folgt dem malerischen Lauf der Hönne, schlängelt sich durch Menden mit seinen einladenden Straßencafés und nimmt dann Kurs auf Hemer. Hinter der Landesgartenschau erwartet die Pedalathleten dann die einzige wirklich ernst zu nehmende Steigung: "Lieber einmal kurz und heftig als viele kleine Anstiege", sagt Albrecht Buscher, Verkehrsplaner der Stadt Hemer. Er selbst ist auf der Route natürlich schon mehrmals gefahren und meint: "Nach dem Anstieg wird man im Naturschutzgelände auf dem Duloh mit einem weiten Blick belohnt."

Kurz darauf haben die Radler dann in Iserlohn die Qual der Wahl: Einerseits können sie zum Stadtbahnhof abbiegen, wo sie der Zug zurück nach Fröndenberg bringt. Andererseits lohnt sich ein Abstecher zum erfrischenden Seilersee (vorher Badehose einpacken!). Anschließend passiert die "Schmetterlingsroute" noch das Freilicht-Museumsdorf Maste-Barendorf, ein sehenswertes Denkmal der alten Sauerländer Industriegeschichte. Im 19. Jahrhundert befand sich in der Fachwerk-Siedlung ein Messingwalzwerk, heute ist sie ein gut besuchtes Kulturzentrum.

E-Bikes
Auf ihren letzten Kilometern wendet sich die "Schmetterlingsroute" schließlich wieder der Ruhr zu und mündet in den RuhrtalRadweg. "Und bezieht man diesen mit ein, ist es sogar ein richtig schöner, etwa 40 Kilometer langer Rundweg", meint Albrecht Buscher. Wer diesen ganz besonders komfortabel befahren möchte, kann sich am Stadtbahnhof in Iserlohn übrigens gegen eine Kaution ein E-Bike leihen. Interessenten müssen sich nur vorher anmelden. (Infos: www.maerkischer-kreis-tourismus.de)

Presseinformationen:
Sauerland-Tourismus e. V., Anna Galon, Postfach 2200, 57382 Schmallenberg,
Tel.: 02974-9698-30, E-Mail: presse@sauerland.com, Internet: www.sauerland.com

Die "Schmetterlingsroute" führt als neue Radtour von Fröndenberg über Hemer nach Iserlohn. Radfahrer kommen auf dieser Route bequem zur  Landesgartenschau Hemer.
Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf gilt als bedeutendste, in ihrem ursprünglichen Charakter noch erhaltene Industrieansiedlung aus dem 19. Jh. im Märkischen Kreis. Sie steht seit 1983 unter Denkmalschutz. Ab 1985 begann der Aufbau des Museums- und Künstlerdorfes in der Anlage.